Projekt

Tom Duscher
Zeit: 11:00 UHR
Veranstaltungsbeginn: DO, 24.10.2013
Ort / Raum: Zentrum für Medien, Medienseminarraum L.009
Semester: WS 2013/14

Digitale Gesellschaft

In diesem Projekt wollen wir uns mit den Merkmalen des klassischen und aktuellen Informationsdesigns auseinandersetzen und in dem parallel stattfindenden After-Effects Seminar die Methoden und Möglichkeiten der Animation entdecken. Es wird einen Informationsdesign-Workshop mit LaLoma geben und einen Data Visualization  Workshop mit Brendan Howl. Unser Schwerpunktthema in diesem Semester heisst Digitale Gesellschaft. Wer sind die Digital Natives? Sind wir das? Wie hat Internet und Social Media unser Zusammenleben verändert? Und warum regt sich nicht deutlicher Widerstand gegen Überwachungspraktiken der NSA und für mehr Datenschutz?

Auf der Grundlage von verschiedenen Studien entwickeln wir Animationen, die zum Nachdenken anregen oder aktiv werden lassen. Durch Animation und Interaktion gelingt es besser, komplexe Themen und Zusammenhänge zu vermitteln- oder über die Satire bestehende Zustände zu kritisieren- Stichwort ‚Neuland‘…. Das begleitende After Effects-Seminar leitet Christian Engler. Neben den klassischen Animationstechniken kann Christian auch ein Brücke zu den generativen Medien schlagen, bei denen nicht mehr jedes Pixel per Hand bewegt wird sondern über clevere Skripte animiert wird.

Interaktive Medien

 

Das Lehrgebiet Interaktive Medien setzt sich mit den konzeptionellen, kommunikationsspezifischen und technischen Gestaltungsfragen der interaktiven und vernetzten Medien auseinander.
Dabei wird in Seminaren und Projekten auf die Ästhetik und Semiotik digitaler Medien eingegangen und deren Interaktionsprinzipien analysiert. In interdisziplinären Projekten werden verschiedene mediale Inszenierungsformen erprobt, von Informationsdesign und vernetzten Applikationen über Animation und Motion Graphics bis hin zu medientechnologischen Installationen.
Neue Interaktionskonzepte beschränken sich nicht mehr allein auf das Bedienen der Schnittstellen zu Computern, sie werden zunehmend von einer Neuentdeckung menschlichen Wahrnehmens, Denkens und Handelns geprägt. Neue, soziale Vernetzungsstrategien führten zu einer Umkehrung klassischer Kommunikationsmodelle, aus den Empfängern wurden selbst Sender. Welchen weiteren Einfluss wird diese neue Form des Publizierens auf unser Kommunikationsverhalten und unsere Gesellschaft haben? Damit will sich das Lehrgebiet kritisch und kreativ auseinandersetzen. Bei einer späteren Schwerpunktbildung kann man sich in Projektarbeiten vertiefend mit den Gestaltungsmöglichkeiten interaktiver Medien beschäftigen und das Bachelor-Studium mit einer Thesis im Lehrgebiet Interaktive Medien abschließen.

MASTER-STUDIUM „INTERAKTIVES INFORMATIONSDESIGN”

Nach einem Bachelorstudium kann an der Muthesius Kunsthochschule im Rahmen des Studiengangs Kommunikationsdesign der Master-Schwerpunkt „Interaktives Informationsdesign“ studiert werden. Interaktive Informationsgestaltung beschränkt sich nicht nur auf die Darstellung auf Monitoren, sondern kann auf vielfältige Weise in die Gestaltung und Inszenierung öffentlicher Informationsräume integriert werden. Und dadurch an Emotionalität und Erfahrbarkeit hinzugewinnen. Als Installation oder Interaktionskonzept tritt sie in Wechselwirkung mit realen Objekten, wird zum Vermittler zwischen Betrachter und Artefakt, wird selbst zur Raumgestaltung.
In diesem Kontext bietet das Informationsdesign eine interdisziplinäre Schnittstelle und knüpft damit an andere Master-Programme des Kommunikationsdesigns und der Muthesius Kunsthochschule an. Dadurch können weitreichende Synergien genutzt und geschaffen werden.

Fragen?
Prof. Tom Duscher T 0431 – 5198-478