Digital Twin of the Ocean

In einem neuen Kooperationsprojekt mit dem Meeresforschungsinstiitut Geomar entwickelten Bachelor und Master-Studierende aus verschiedenen Bereichen visuelle Wissenschaftskommunikation für einen digitalen Zwilling des Ozeans. Der Ozean hat massive Auswirkungen auf unser Klima. Er nimmt 90 Prozent der überschüssigen Wärme des voranschreitenden Klimawandels auf und mehr als ein Viertel des menschengemachten CO2.

Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Arne Biastoch, Physikalischer Ozeanograph, Prof. Dr. Stephan Juricke, Theoretischer Ozeanograph und Prof. Dr. Florian Schütte, ebenfalls Physikalischer Ozeanograph für Ozeanbeobachtungen. Das Projekt bietet eine ideale Gelegenheit zur Teilnahme an „Science Comes To Town“ 2026 – der europaweiten Initiative, die Kiel zusammen mit Brest und Split zu einem Jahr voller Wissenschaftskommunikation macht. Hier könnte das Projekt eine Brücke zwischen den Städten herstellen und öffentlich präsentiert werden, ebenso wie beim Tag der offenen Tür des GEOMAR im August 2026.

13.02.2026

Interaktive Medien

Das Lehrgebiet Interaktive Medien setzt sich mit den konzeptionellen, kommunikationsspezifischen und technischen Gestaltungsfragen der interaktiven und vernetzten Medien auseinander. Dabei wird in Seminaren und Projekten auf die Ästhetik und Semiotik digitaler Medien eingegangen und deren Interaktionsprinzipien analysiert. In interdisziplinären Projekten werden verschiedene mediale Inszenierungsformen erprobt, von Informationsdesign und vernetzten Applikationen über Animation und Motion Graphics bis hin zu medientechnologischen Installationen.
Neue Interaktionskonzepte beschränken sich nicht mehr allein auf das Bedienen der Schnittstellen zu Computern, sie werden zunehmend von einer Neuentdeckung menschlichen Wahrnehmens, Denkens und Handelns geprägt. Neue, soziale Vernetzungsstrategien führten zu einer Umkehrung klassischer Kommunikationsmodelle, aus den Empfängern wurden selbst Sender. Welchen weiteren Einfluss wird diese neue Form des Publizierens auf unser Kommunikationsverhalten und unsere Gesellschaft haben? Damit will sich das Lehrgebiet kritisch und kreativ auseinandersetzen. Bei einer späteren Schwerpunktbildung kann man sich in Projektarbeiten vertiefend mit den Gestaltungsmöglichkeiten interaktiver Medien beschäftigen und das Bachelor-Studium mit einer Thesis im Lehrgebiet Interaktive Medien abschließen.

MASTER-STUDIUM „INTERAKTIVES INFORMATIONSDESIGN”

Nach einem Bachelorstudium kann an der Muthesius Kunsthochschule im Rahmen des Studiengangs Kommunikationsdesign der Master-Schwerpunkt „Interaktives Informationsdesign“ studiert werden. Interaktive Informationsgestaltung beschränkt sich nicht nur auf die Darstellung auf Monitoren, sondern kann auf vielfältige Weise in die Gestaltung und Inszenierung öffentlicher Informationsräume integriert werden. Und dadurch an Emotionalität und Erfahrbarkeit hinzugewinnen. Als Installation oder Interaktionskonzept tritt sie in Wechselwirkung mit realen Objekten, wird zum Vermittler zwischen Betrachter und Artefakt, wird selbst zur Raumgestaltung.
In diesem Kontext bietet das Informationsdesign eine interdisziplinäre Schnittstelle und knüpft damit an andere Master-Programme des Kommunikationsdesigns und der Muthesius Kunsthochschule an. Dadurch können weitreichende Synergien genutzt und geschaffen werden.

Fragen?

Prof. Tom Duscher
T 0431 / 5198 – 478
E td@muthesius.de